Wie statworx mit Condor KI unternehmensweit skaliert

22.07.2026

Das KI-Beratungs- und Entwicklungsunternehmen statworx zeigt in einer gemeinsamen Case Study mit Condor, wie der Weg von der KI-Exploration zur Skalierung gelingen kann.

FRANKFURT, Deutschland, July 22, 2026 /PRNewswire/ -- Ein Großteil der Mitarbeitenden in der Verwaltung von Condor nutzt KI inzwischen regelmäßig und produktiv im Arbeitsalltag. Damit hat die Airline gemeinsam mit statworx bereits einen wichtigen Meilenstein in ihrer KI-Transformation erreicht. Die Case Study gibt jetzt Einblicke, wie Unternehmen KI erfolgreich skalieren, organisatorisch verankern und in nachhaltigen Business Impact übersetzen können.

KI-Anwendungen mit messbarem Geschäftswert

In den vergangenen Monaten entwickelte Condor gemeinsam mit statworx als AI Delivery Partner produktive KI-Anwendungen für Bereiche wie Customer Service, Vertrieb, eCommerce und Wissensmanagement. Das Ergebnis: deutliche Effizienzgewinne, neue Automatisierungspotenziale und eine hohe KI-Akzeptanz.

Zu den erfolgreich implementierten Anwendungsfällen zählt unter anderem die Automatisierung von Website-Inhalten. Mithilfe von generativer KI konnten bereits Inhalte für etwa 2.000 Webseiten in zehn Sprachen SEO- und GEO-optimiert erstellt werden. Dadurch sank die Produktionszeit von rund einem Arbeitstag auf zehn Minuten pro Text-Set, während der organische Website-Traffic gleichzeitig signifikant anstieg. Ergänzt wird das KI-Portfolio unter anderem durch Lösungen für intelligente Website-Suche sowie datengetriebene Vertriebsprozesse.

„Die Zusammenarbeit mit statworx hat uns geholfen, KI von einzelnen Experimenten in konkrete, wertstiftende Anwendungen zu überführen. Besonders wertvoll war die Kombination aus schneller Umsetzung, klarer Struktur und starkem Fokus auf Business Impact." Martin Albers, Head of Digital Strategy & Transformation, und Diana Tordeurs, Head of Content, Condor

KI als strategische Unternehmensfähigkeit

Ein zentrales Learning der Zusammenarbeit: Nachhaltiger KI-Erfolg entsteht nicht allein durch leistungsfähige Modelle, sondern durch das Zusammenspiel von Technologie, Governance und Enablement. Damit wurde die Grundlage gelegt, um bestehende KI-Anwendungen weiter auszubauen und auf zusätzliche Unternehmensbereiche auszuweiten. KI entwickelt sich dabei zunehmend zu einer strategischen Unternehmensfähigkeit, die Wachstum ermöglicht, Effizienz steigert und datengetriebene Entscheidungen fördert.

„Die größte Herausforderung bei KI ist heute nicht mehr die Technologie, sondern die Skalierung. Gemeinsam mit Condor haben wir gezeigt, wie Unternehmen KI erfolgreich von einzelnen Pilotprojekten zu einer strategischen Unternehmensfähigkeit entwickeln können." Dr. Vlada Pototskaia, Manager & AI Project Lead bei statworx.

Die vollständige Case Study mit weiteren Use Cases und Ergebnissen aus der KI-Transformation von Condor steht ab sofort kostenlos zum Download zur Verfügung.

Über statworx

statworx ist ein führendes Beratungs- und Entwicklungsunternehmen für Daten und KI in der DACH-Region. Das Unternehmen unterstützt Firmen bei der strategischen Ausrichtung auf KI, entwickelt maßgeschneiderte KI-Lösungen und bildet Unternehmen im Bereich Daten und KI weiter. Weitere Informationen finden Sie unter www.statworx.com

 

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.