Wildtierrettungsverein steigert Rehkitzrettungen mit der DJI Matrice 4 Serie um das 20-Fache

22.06.2026

Die Case Study von DJI und der Rehkitz-Rettung Mangfalltal zeigt, wie die Zahl der jährlich geretteten Rehkitze durch den Einsatz der Wärmebilddrohnen DJI Matrice 4T und Matrice 4TD von rund 15 auf über 300 gesteigert werden konnte.

SHENZHEN, China, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ --DJI, der weltweit führende Anbieter von zivilen Drohnen und kreativer Kameratechnologie, veröffentlicht heute ein neues Drohneneinsatz-Video darüber, wie der bayerische Wildtierrettungsverein, Rehkitz-Rettung Mangfalltal e.V., DJI Matrice 4T und Matrice 4TD Wärmebilddrohnen einsetzt, um gefährdete Rehkitze im hohen Wiesengras aufzuspüren und zu retten – bevor die Mähmaschinen ausfahren. Der Anwendungsfall dieser fortschrittlichen DJI-Enteprise-Drohnen zeigt, wie ehrenamtliche Wildtierrettungsvereine in ganz Deutschland professionell und effizient arbeiten können.

DJI and Rehkitz-Rettung Mangfalltal case study reveals growth in annual fawn rescues from around 15 to more than 300 using DJI Matrice 4T and Matrice 4TD thermal imaging drones

Mit der DJI Matrice 4 Serie „können wir die Drohnen länger in der Luft halten, mehr Flächen ohne Zwischenlandung, schnellere Abdeckung und mehr Präzision durch das RTK. Was die Matrice 4 mitbringt, ist die Möglichkeit, KI direkt auf der Drohne zu entwickeln. All das bringt am Einsatztag locker nochmal 50 % mehr Flächenleistung im Vergleich zur Generation davor." sagte Tim Rau, Pilot und Vorsitzender der Rehkitz-Rettung Mangfalltal e.V.

RTK (Echtzeit-Kinematik-Positionierung) ermöglicht es den Drohnen, eine zentimetergenaue Positionsbestimmung zu erreichen und Piloten dabei zu unterstützen, die genaue Position eines Rehkitzes im Feld zu bestimmen.

Von der Menschenkette zur Wärmebilddrohne

Jeden Frühling werden in Deutschland tausende Rehkitze, Feldhasen und bodenbrütende Vögel durch Mähmaschinen getötet. Junge Rehkitze erstarren instinktiv bei Gefahr – ein natürlicher Schutzmechanismus, der sie vor Raubwild schützt, sie jedoch gegenüber landwirtschaftlichen Maschinen schutzlos lässt. Früher wurde die Suche nach den Tieren zu Fuß durchgeführt: Freiwillige liefen in langen Reihen durch die Wiesen. Es war körperlich anstrengende Arbeit.

Heute kann die Rehkitz-Rettung Mangfalltal e.V. dank DJIs intelligenter Drohnentechnologie und Wärmebildkameras diese versteckten Tiere schneller und effizienter aufspüren, bevor die Mäharbeiten beginnen. Der im Video gezeigte Pilot nutzt die Matrice 4 Serie mit Wärmebildkamera, Zoom und Präzisionspositionierung, um Wärmesignaturen in der Vegetation zu erkennen, visuell zu überprüfen und die Bodenteams zum genauen Standort zu führen. Die wetterfeste Bauweise der Matrice 4TD gewährleistet den Einsatz auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Darüber hinaus unterstützen beide Modelle individuelle Smart-Detection-Funktionen, mit denen Nutzer durch einfaches Modelltraining und Quantisierung eigene Erkennungsmodelle – beispielsweise zur Rehkitz-Erkennung – entwickeln und einsetzen können.

Seit der Integration von Drohnentechnologie in ihren Arbeitsablauf ist die jährliche Zahl der geretteten Rehkitze von etwa 10–15 auf 300–350 gestiegen.

Die Auswirkungen gehen dabei über den Wildtierschutz hinaus und helfen Landwirten, ihre Mäharbeiten mit der Gewissheit durchzuführen, dass die Felder sicher von versteckten Tieren befreit wurden.

Best Practices im Naturschutz

Die Case Study bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung des Rettungsprozesses, einschließlich Drohneneinsatz, dem Umgang mit den Rehkitzen und ihrer sicheren Rückführung in die Natur.

Zunächst fliegt die Wärmebilddrohne in 80 bis 100 Metern Höhe über die Wiese - entweder entlang vorprogrammierter automatisierter Missionen oder manuell gesteuert. Über die reine Hardware hinaus ist die Matrice-4-Serie als offene, intelligente Luftplattform ausgelegt. So kann man eigene Erkennungsmodelle entwickeln und direkt einsetzen, die sowohl mit visuellen als auch mit Wärmebilddaten arbeiten.

Sobald die Wärmebildkamera eine Wärmesignatur erkennt, kann der Pilot direkt in die Split-Screen-Ansicht des Controllers wechseln und das Tier mithilfe der Zoomkamera aus der Luft identifizieren. Wird das Signal als Rehkitz bestätigt, wird dessen Position mithilfe des GPS der Drohne zentimetergenau markiert und sofort an das Bodenteam übermittelt.

Das vollständige Interview mit der Rehkitz-Rettung Mangfalltal e.V. finden Sie hier: https://youtu.be/nV1Nc8VJ4EY

Mehr über die Rehkitzrettungs-Anleitung erfahren Sie hier: https://youtu.be/E-5Gxsc3WKE

Verfügbarkeit      

Die DJI Matrice 4T und Matrice 4TD sind über autorisierte DJI Enterprise-Händler erhältlich. Mehr erfahren: https://enterprise-insights.dji.com/de/wildtierrettung-kitzrettung

Über DJI

Seit 2006 ist DJI richtungsweisend bei zivilen Drohneninnovationen. Diese Innovationen haben Menschen ermöglicht zum ersten Mal zu fliegen, sie haben Visionären geholfen ihre Fantasie in die Realität umzusetzen und sie haben Fachleuten völlig neue Arbeitsmöglichkeiten eröffnet. Bis heute widmet sich DJI dem kontinuierlichen Ausbau dieser Innovationen und ist ständig auf der Suche nach weiteren Verbesserungen, um den menschlichen Fortschritt zu fördern. Mit einer lösungsorientierten Denkweise und echter Neugier hat DJI seine Ambitionen auf Bereiche wie erneuerbare Energien, Landwirtschaft, öffentliche Sicherheit, Vermessung und Kartierung sowie Infrastrukturinspektion ausgeweitet. In jedem Anwendungsbereich ermöglichen Produkte von DJI Erfahrungen, die den Alltag auf der ganzen Welt auf tiefgreifende Weise bereichern.

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.