SEOUL, Südkorea, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- WIRobotics, ein weltweit tätiges Robotikunternehmen (Co-CEOs: YounBaek Lee und Yong-Jae Kim) gab heute die Veröffentlichung seiner Roadmap zur Offenlegung von Technologien für den Aufbau eines Entwicklungsökosystems für physikalische KI bekannt.

WIRobotics plant, die im Rahmen seines Humanoidroboter-Programms entwickelten Kerntechnologien schrittweise für Forscher und Entwickler zugänglich zu machen. Als erste Technologievorstellung hat das Unternehmen das Simulationsmodell seines humanoiden Roboters ALLEX zusammen mit den Ergebnissen der Sim-to-Real-Validierung (Simulation-to-Real) vorgestellt.
In der globalen Robotikbranche gewinnt physikalische KI – die es Robotern ermöglicht, die physische Welt wahrzunehmen, zu verstehen und in ihr zu agieren – als eine der Kerntechnologien der nächsten Generation zunehmend an Bedeutung. Insbesondere im Bereich der humanoiden Robotik breiten sich Entwicklungsansätze auf der Grundlage von Simulationsumgebungen, die die Eigenschaften realer Roboter genau widerspiegeln, rasch aus.
Als Reaktion auf diesen Trend plant WIRobotics, über die reine Roboterentwicklung hinauszugehen und ein offenes Entwicklungsökosystem aufzubauen, an dem externe Forscher und Entwickler aktiv teilnehmen können. Ziel ist es, eine Umgebung bereitzustellen, in der eine breite Palette von Algorithmen und KI-Modellen durch Simulation erforscht und validiert werden kann, noch bevor physische Roboter auf den Markt kommen.
Das neu veröffentlichte ALLEX-Simulationsmodell konzentriert sich darauf, die Sim-to-Real-Lücke zwischen der Simulationsumgebung und dem physischen Roboter zu minimieren. Insbesondere bildet das Modell die Eigenschaften des realen ALLEX präzise ab, einschließlich seiner hohen Rückführbarkeit und Krafttransparenz. Dies verdeutlicht die hochgradig differenzierten Real-to-Sim-Eigenschaften des Roboters, bei denen das Verhalten des physischen Roboters eng mit dem des idealen Simulationsmodells übereinstimmt. Dadurch können Forscher und Entwickler auf ALLEX basierende Forschung in den Bereichen Robotersteuerung, Lernen und Generierung synthetischer Daten betreiben, ohne auf physische Hardware zugreifen zu müssen. Das veröffentlichte Modell ist im MJCF-Format für MuJoCo, im USD-Format für Isaac Sim und im URDF-Format für ROS verfügbar.
Diese Veröffentlichung markiert den ersten Schritt in der Roadmap von WIRobotics zur Offenlegung seiner physikalischen KI-Technologie. Das Unternehmen plant, weitere Kerntechnologien zu veröffentlichen, die im Rahmen seines Humanoidroboter-Programms entwickelt wurden, und damit das Entwicklungsökosystem für physikalische KI weiter auszubauen.
Gleichzeitig hat WIRobotics über seinen offiziellen YouTube-Kanal ein technisches Demonstrationsvideo veröffentlicht, das die Validierung der Übereinstimmung zwischen dem realen Roboter und der Simulationsumgebung veranschaulicht. Das Video bietet einen genaueren Einblick in die technische Umsetzung und den Validierungsprozess.
Yong-Jae Kim, Co-CEO von WIRobotics, sagte:
„Bei der Entwicklung humanoider Roboter sind Simulationsmodelle eine zentrale Infrastruktur, die als Grundlage für das Lernen, die Validierung und die Generierung synthetischer Daten dient. Eine Simulationsumgebung, die die Eigenschaften des realen Roboters effektiv widerspiegelt, ermöglicht es Entwicklern, Algorithmen schneller zu validieren, und erhöht das Potenzial für einen erfolgreichen Einsatz auf physischer Hardware."
Er fügte hinzu:
„Wir planen, die ALLEX-Forschungsplattform noch in diesem Jahr zur Verfügung zu stellen. Mit der Veröffentlichung des ALLEX-Simulationsmodells hoffen wir, dass mehr Entwickler bereits vor der breiten Verfügbarkeit der Hardware mit der ALLEX-basierten Forschung beginnen werden. Wir werden das Entwicklungsökosystem weiter ausbauen, in dem Forschungsergebnisse letztendlich auf reale Roboter angewendet werden können."
Informationen zu WIRobotics
WIRobotics wurde 2021 von ehemaligen Robotik-Ingenieuren von Samsung Electronics gegründet und ist ein Robotikunternehmen, das tragbare Roboter und humanoide Roboter entwickelt.
Mit seiner tragbaren Roboter-Serie WIM wurde WIRobotics von 2024 bis 2026 mit den CES Innovation Awards ausgezeichnet, was die technologische Exzellenz des Unternehmens unterstreicht. Das Unternehmen hat seine Aktivitäten auf globale Märkte wie Europa, Japan und China ausgeweitet und bietet eine breite Palette an Robotiklösungen an, die darauf ausgelegt sind, die Mobilität der Nutzer zu verbessern.
2025 stellte WIRobotics seine humanoide Roboterplattform ALLEX vor und hat seine Forschung auf dem Gebiet der physikalischen KI kontinuierlich ausgebaut. 2026 wurde das Unternehmen für das „Physical AI Fellowship" ausgewählt, ein globales Programm unter der Leitung von NVIDIA und Amazon Web Services (AWS), womit seine technologische Wettbewerbsfähigkeit gewürdigt wurde.
WIRobotics schloss 2026 zudem erfolgreich eine Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von rund 95 Milliarden KRW ab und beschleunigte damit die Entwicklung von Robotertechnologien der nächsten Generation sowie seine globale Geschäftsexpansion.
Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von WIRobotics und auf dem YouTube-Kanal.
YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=5fsfo_FZDS0
GitHub:
https://github.com/wirobotics-rih/allex_model

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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.