PEKING, 22. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Das „North Bund Forum 2026" wurde am 20. Oktober in Shanghai eröffnet; bei der Eröffnungszeremonie wurden 20 wichtige Errungenschaften im Bereich der Schifffahrt vorgestellt, die die Bereiche internationale Zusammenarbeit, ökologischer Wandel, digitale Intelligenz und hochwertige Schifffahrtsdienstleistungen umfassen.
Die Errungenschaften umfassen acht von der Regierung geleitete Initiativen sowie zwölf Initiativen mit Schwerpunkt auf der ökologischen Wende und hochwertigen Schifffahrtsdienstleistungen. Zu den Unterzeichnern und teilnehmenden Organisationen zählen internationale Organisationen, Regierungsbehörden, Branchenverbände sowie Hafen- und Schifffahrtsunternehmen, was die enge Abstimmung zwischen politischer Ausrichtung und industrieller Praxis unterstreicht.
Bei der Eröffnungszeremonie unterzeichnete das chinesische Verkehrsministerium eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit beim Kapazitätsaufbau im maritimen Bereich mit der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO). Die Zusammenarbeit umfasst vor allem den Kapazitätsaufbau im maritimen Bereich, den chinesisch-französischen Korridor für umweltfreundliche Schifffahrt sowie die Mobilität von Fachkräften.
Arsenio Dominguez, Generalsekretär der IMO, hob auf dem Forum die Bedeutung der Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustauschs hervor. Er würdigte die Rolle des „Maritime Technology Cooperation Centre Asia" mit Sitz an der Shanghai Maritime University bei der Förderung der regionalen Zusammenarbeit, der Anwendung neuer Technologien und der Ausbildung.
In einem Interview mit Xinhua Finance während des Forums erklärte John Denholm, Vorsitzender der International Chamber of Shipping (ICS), dass die Organisation die Standpunkte des chinesischen Reederverbands schätze. Er äußerte die Hoffnung, dass sich der Verband aktiver an der Arbeit der ICS-Ausschüsse beteiligen und Chinas Erfahrungen in der technologischen Entwicklung sowie in anderen Bereichen in die Diskussionen einbringen werde, um Anhaltspunkte für die politikbezogene Forschung und die Ausarbeitung von Strategien zu liefern.
„Grüne Schifffahrt" war ein wichtiger Schwerpunkt unter den vorgestellten Errungenschaften. Es wird erwartet, dass die erzielten Erfolge – darunter die Zusammenarbeit zwischen China und Frankreich im Bereich des „grünen Schifffahrtskorridors" und der dazugehörige jährliche Entwicklungsbericht sowie ein Zertifizierungssystem für umweltfreundliche Kraftstoffe – die Energiewende in der Schifffahrtsbranche durch internationale Zusammenarbeit, Erfahrungsaustausch und die Entwicklung von Standards und damit verbundenen Dienstleistungen unterstützen werden.
Laut dem im Juli veröffentlichten „Xinhua-Baltic International Shipping Center Development Index (ISCDI) 2026" überholte Shanghai London erstmals in der Gesamtbewertung und stieg weltweit auf den zweiten Platz auf.
Im Jahr 2025 verzeichnete der Hafen von Shanghai einen Containerumschlag von mehr als 55,06 Millionen Twenty-foot Equivalent Units (TEUs) und sicherte sich damit zum 16. Mal in Folge seine Position als weltweit verkehrsreichster Containerhafen.
Original-Link: https://en.imsilkroad.com/p/352630.html
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Eine anonyme E-Mail an die US-Botschaft in Bern hat kurz vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgelöst – und zur Festnahme einer WEF-Mitarbeiterin geführt. Inzwischen ist klar: Die gegen die IT-Expertin erhobenen Vorwürfe eines geplanten Attentats waren nicht zu belegen. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, die in der Sache eröffneten Ermittlungen wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen zu einem Mord seien eingestellt worden.
Die Warnmail war laut Medienberichten der Tamedia-Gruppe wenige Stunden vor Trumps Rede eingegangen. Der anonyme Absender schilderte in fehlerhaftem Englisch eine angeblich „dringliche Bedrohung“ für das Leben des US-Präsidenten in Davos und bezeichnete die später festgenommene Frau iranischer Herkunft als Agentin, die eine entsprechende Operation koordiniert habe. Die US-Botschaft leitete den Hinweis an die Schweizer Behörden weiter; diese erklärten, sie hätten die Warnung „sehr ernst“ genommen und seien „sofort aktiv“ geworden.
Tatsächlich arbeitete die Beschuldigte nicht am Tagungsort in Davos, sondern in der WEF-Zentrale im Genfer Vorort Cologny. Dort wurde sie nach Angaben der Bundesanwaltschaft festgenommen, mehrere Stunden lang bis tief in die Nacht vernommen und ihre Telefone sowie ihr Computer wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Im Zuge dieser Maßnahmen habe sich jedoch gezeigt, dass sich keiner der in der anonymen E-Mail erhobenen Punkte erhärten ließ. Für alle Aspekte der Anschuldigungen seien keine Beweise gefunden worden, hieß es zur Begründung für die Einstellung des Verfahrens.
Die betroffene Mitarbeiterin, eine gebürtige Iranerin, war nach den Medienberichten kurz nach dem Vorfall beim WEF nicht mehr beschäftigt. Zu den Gründen äußerte sich die Organisation nicht; auf entsprechende Anfragen gab es zunächst keine Stellungnahme. Damit bleiben nach dem spektakulären Fehlalarm vorerst Fragen offen – etwa zur Herkunft und Glaubwürdigkeit des anonymen Hinweises –, während die Schweizer Strafverfolger den Fall strafrechtlich abgeschlossen haben.