Xinhua Silk Road: Finanzforum in Beijing stellt Offenheit, Zusammenarbeit und Inklusivität in den Mittelpunkt

21.10.2026

BEIJING, 21. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Als am Montag die Jahreskonferenz des „Financial Street Forum 2026" eröffnet wurde, versammelte sich in Beijing eine Vielzahl hochrangiger Gäste, um sich auszutauschen und einen Konsens über finanzielle Offenheit, Zusammenarbeit und Inklusivität zu erzielen.

This photo taken on Oct. 19, 2026 shows the opening ceremony of the Annual Conference of Financial Street Forum 2026 held in Beijing, capital of China. (Xinhua/Zhang Chenlin)

Unter dem Motto „Aufbau eines offenen, kooperativen und inklusiven Ökosystems für die globale Finanzentwicklung" dauert die jährliche Finanzveranstaltung, die von der Stadtverwaltung Beijings, den chinesischen Finanzbehörden und der Nachrichtenagentur Xinhua organisiert wird, bis zum 22. Oktober.

Während der Eröffnungszeremonie erklärte Yin Li, Parteichef des Beijinger Stadtkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), dass Beijing als Brücke zwischen inländischen und ausländischen Finanzmärkten bereit sei, den finanziellen Austausch und die praktische Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zu vertiefen, um gemeinsam ein offenes Finanzmarkt-Ökosystem aufzubauen.

Pan Gongsheng, Gouverneur der Volksbank von China (PBOC), hob die Bemühungen der Zentralbank hervor, die Umgestaltung und Verbesserung ihres geldpolitischen Rahmens voranzutreiben. 

Mit einem weiter ausgebauten geldpolitischen Instrumentarium und klareren marktbasierten Mechanismen zur Zinsregulierung werde die PBOC den geldpolitischen Rahmen weiterhin bewerten und verbessern sowie die Internationalisierung des Renminbi vorantreiben, so Pan.

Unter Einhaltung des Prinzips des gegenseitigen Nutzens und der Win-Win-Kooperation werde die Nationale Finanzaufsichtsbehörde (NFRA) aktiv neue Möglichkeiten für die Öffnung des Finanzsektors ausloten, um den internationalen Wirtschafts- und Handelsaustausch sowie die Optimierung des globalen Finanzgovernance-Systems zu fördern, erklärte Ding Xiangqun, Leiter der NFRA.

Wu Qing, Vorsitzender der chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde (CSRC), erklärte, die CSRC werde die Funktionen des Kapitalmarktes durch koordinierte Investitionen und Finanzierungen weiter bereichern, die Widerstandsfähigkeit und das Vertrauen in den Markt stärken, die Sicherheit und Stabilität des Marktes gewährleisten, inklusive Reformen vertiefen, ein reguliertes und gesundes Marktökosystem fördern und die Öffnung auf hohem Niveau geordnet ausweiten.

Fu Hua, Präsident der Nachrichtenagentur Xinhua, erklärte, dass die Schaffung eines günstigen Meinungsklimas für Finanzreformen und -entwicklung ein wichtiger Bestandteil des Aufbaus eines neuen Ökosystems für die Finanzentwicklung sei, und fügte hinzu, dass Xinhua bereit sei, sich dafür einzusetzen.

Zhu Hexin, Leiter der Staatlichen Devisenverwaltung (SAFE), erklärte, dass eine Reihe weiterer Maßnahmen eingeführt werde, um Unternehmen bei der internationalen Zusammenarbeit und im internationalen Wettbewerb besser zu unterstützen.

Original-Link: https://en.imsilkroad.com/p/352600.html

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Höhere Energiepreise treiben Inflation – Anleger ziehen sich aus Aktien zurück

08.10.2026

Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.

Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.

Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.

Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.