BEIJING,/PRNewswire/ -- Der „Shengjing Bank Shenyang Marathon 2026" startete am Sonntagmorgen und lockte rund 22.000 Laufbegeisterte aus dem In- und Ausland zu dieser zunehmend internationalen Veranstaltung nach Shenyang, der Hauptstadt der Provinz Liaoning im Nordosten Chinas.
Am Vollmarathon nahmen 10.000 Läufer teil, am Halbmarathon 12.000; alle starteten am frühen Morgen des 6. September vom Olympischen Sportzentrum Shenyang aus.
Im Vollmarathon der Männer sicherte sich ein kenianischer Läufer den Sieg, während das Rennen der Frauen von einer äthiopischen Läuferin gewonnen wurde. Bei den Halbmarathonläufen gingen sowohl der Titel bei den Männern als auch bei den Frauen an chinesische Läufer: Zhang Xiaorui und Zhao Na.
Der Stadtmarathon von Shenyang bot nicht nur eine Plattform für den Wettkampf, sondern setzte auch 30 Läufer mit Erste-Hilfe-Zertifikat ein, um ältere Läufer, sehbehinderte Teilnehmer und Rollstuhlfahrer zu begleiten.
Durch diese herzerwärmende Begleitung hat der Stadtmarathon von Shenyang eindrucksvoll gezeigt, wie eine Sportveranstaltung den Geist der Gleichheit, des Mutes und der gegenseitigen Fürsorge hervorheben kann.
Beim diesjährigen Shenyang-Marathon zierten Slogans im Stil des nordostchinesischen Dialekts die Meilensteine entlang der Rennstrecken, wie zum Beispiel „Laotie gibt niemals auf", um die Läufer zum Durchhalten zu ermutigen.
Diese Slogans voller lokaler sprachlicher Besonderheiten spiegelten nicht nur die typischen Charaktereigenschaften der Menschen im Nordosten Chinas wie Geradlinigkeit, Optimismus, Widerstandsfähigkeit und Fleiß wider, sondern fanden auch ihren Widerhall in den energiegeladenen lokalen Anfeuerungsgruppen am Streckenrand.
Mit Tanzdarbietungen zum Thema Schwerindustrie, Yangge-Volkstänzen und anderen Darbietungen entlang der Strecke schufen die „Laotie-Jubelgruppen" – so genannte kumpelhafte Anfeuerungsgruppen – ein mitreißendes Erlebnis stadtweiten Jubels.
Unter den zahlreichen Standorten mit Jubelgruppen beeindruckte ein 100 Meter langer „Jubelkorridor" auf einer örtlichen Brücke über den Fluss Hun die Läufer mit großen Menschenmengen aus der lokalen Bevölkerung, die ebenfalls die Begeisterung Shenyangs genossen.
Da jeder Teilnehmer der Veranstaltung einen lokalen „Kulturtourismus-Pass" erhielt, konnten sie sich für Stadtrundgänge entscheiden, um ein Dutzend beliebter Sehenswürdigkeiten in Shenyang zu besuchen.
Vom 5. bis 11. September hatten die Läufer aus China und dem Ausland freien Eintritt in den Kaiserpalast von Shenyang, das Museum der ehemaligen Residenz von Zhang Xueliang und das Finanzmuseum von Shenyang – dort dürften sie die Tourismusangebote auf „Laotie-Niveau" als mehr als gastfreundlich empfinden.
Original-Link: https://en.imsilkroad.com/p/352088.html
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Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.
Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».
Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.
Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.