CHANGSHA, China, 28. August 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Umsatz von 27,14 Milliarden RMB (ca. 4,04 Milliarden US-Dollar), was einem Anstieg von 9,17 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, wobei der Umsatz sowohl auf dem heimischen als auch auf den internationalen Märkten zunahm. Der internationale Umsatz stieg um 12,45 % auf 15,54 Milliarden RMB (ca. 2,31 Milliarden US-Dollar) und machte 57,25 % des Gesamtumsatzes aus, während sich der Netto-Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit um 38,12 % auf 2,42 Milliarden RMB (ca. 360,1 Millionen US-Dollar) erhöhte.
Das internationale Geschäft sorgt für anhaltendes Wachstum, während die lokalen Kompetenzen weiter ausgebaut werden
Das internationale Geschäft blieb ein wichtiger Wachstumsmotor; sein Anteil am Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,67 Prozentpunkte auf 57,25 %. Mithilfe eines durchgängigen, digitalen und lokalisierten Betriebsmodells baute Zoomlion seine Präsenz auf den internationalen Märkten weiter aus. Das Wachstum in Südamerika, Europa, Südostasien, Afrika und Ostasien lag über der internationalen Gesamtwachstumsrate des Unternehmens.
Zoomlion hat seine lokalen Vertriebs-, Service- und Lieferkapazitäten in ganz Europa, Südamerika, Afrika, Australien und Neuseeland ausgebaut. Zum 30. Juni verfügte das Unternehmen weltweit über mehr als 30 Hauptgeschäftszentren, über 530 Zweig- und Nebenstandorte, mehr als 300 Ersatzteillager sowie fast 7.000 Mitarbeiter vor Ort.
Das ungarische Werk für Hubarbeitsbühnen nahm die Produktion auf, während das deutsche Werk erweitert und zu einem Mehrzweckstandort ausgebaut wurde. Das Unternehmen hat zudem sein internationales Management und seine digitalen Systeme gestärkt und damit die Reaktionsfähigkeit rund um die Uhr sowie die Überwachung von Verkaufschancen, der Geschäftsabwicklung und der Risikoüberwachung verbessert.
Ein diversifiziertes Portfolio schafft zusätzliche Wachstumsimpulse
Zoomlion konnte seine starke Position in seinen Kerngeschäftsbereichen Beton- und Kranmaschinen behaupten. Das Unternehmen trieb die Markteinführung von Elektroprodukten und Premium-Ausrüstung wie Großmischanlagen und Pumpenfahrzeuge mit langem Ausleger voran, vertiefte die Zusammenarbeit mit seiner italienischen Tochtergesellschaft CIFA, setzte die Serienauslieferungen von Schwerlastkranen fort und erzielte Fortschritte bei Windkraft-Turmdrehkranen sowie in internationalen Premium-Segmenten.
Die Geschäftsbereiche Erdbau, Bergbau, Hubarbeitsbühnen und Landmaschinen von Zoomlion erzielten zusammen einen Umsatz von rund 12,5 Milliarden RMB (ca. 1,86 Milliarden US-Dollar), was einem Anstieg von etwa 10 % entspricht und mehr als 46 % des Gesamtumsatzes ausmacht. Erdbaumaschinen machten etwa 20 % des Umsatzes aus und wurden unter den Geschäftsfeldern von Zoomlion zum größten Umsatzträger im internationalen Geschäft.
Zoomlion trieb zudem die Entwicklung elektrischer und intelligenter Geräte in seinem gesamten Produktportfolio weiter voran, einschließlich elektrischer Baumaschinen, Bergbaumaschinen mit neuen Antriebstechnologien und autonomer Bergbaumaschinen sowie hybrider Landmaschinen. Mehrere Produkte für den Bergbau im Bereich neuer Energien haben die CE-Zertifizierung der EU erhalten, was den Eintritt in internationale Märkte unterstützt.
Zoomlion treibt die Entwicklung der verkörperten Intelligenz zudem über seine Tochtergesellschaft ZValley Technology Co., Ltd. voran, die bereits mehrere Produkte im Bereich der verkörperten KI-Robotik entwickelt hat. Zoomlion hat Kompetenzen in den Bereichen Algorithmen, Software, Hardware und industrielle Anwendungen aufgebaut und unterstützt damit den Fortschritt auf dem Weg zum industriellen Einsatz.
Es wird erwartet, dass Branchentrends – darunter Infrastrukturinvestitionen, die Erneuerung von Anlagen sowie anhaltende weltweite Investitionen in die Infrastruktur und den Bergbau – die Nachfrage stützen werden. Zoomlion wird seine lokalen Aktivitäten weiter ausbauen, sein Produktportfolio diversifizieren und in Technologie investieren, um ein nachhaltiges und qualitativ hochwertiges Wachstum zu fördern.
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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.