SHANGHAI, Sept. 4, 2026 /PRNewswire/ -- The Wind of Ocean, the first service operation vessel (SOV) built by Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co., Ltd. (ZPMC) for French shipping group LD Armateurs (LDA), was successfully launched recently. The milestone marks the beginning of a new phase in which key equipment will be installed and onboard systems commissioned. The next-generation SOV is designed to combine lower environmental impact with efficiency, safety and comfort.
The vessel represents a significant step in ZPMC's efforts to serve Europe's offshore wind industry with high-end offshore engineering equipment. The energy-efficient SOV measures 90 meters in length, 19.6 meters in beam and 7.3 meters in depth, and can accommodate up to 96 people. With an endurance of more than 30 days without resupply, it is designed for unrestricted service and can operate in the challenging conditions of the North Sea. The vessel features a diesel-electric hybrid propulsion system incorporating lithium batteries, along with a Dynamic Positioning Class 2 (DP2) system, a 3D motion-compensated crane and a wave-compensated gangway. These systems enable the safe transfer of personnel and equipment even in high sea states. Designed as a "floating hotel," the vessel combines lower-emission operations, offshore safety and comfortable living quarters, enhancing life onboard for crew members and maintenance technicians.
The project comprises two SOVs, with the second vessel having already reached the keel-laying milestone. It marks the first collaboration between ZPMC and LDA. Once completed, the vessels will be deployed to the DanTysk and Sandbank offshore wind farms in Germany's North Sea, where they will provide long-term operations and maintenance support, including equipment servicing and spare parts replacement, throughout the wind farms' operational lifecycles.
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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.