Ziel der Zusammenarbeit ist es, die DALP®-Technologie von ATLANT 3D auf atomarer Ebene im Robotik-Materialzentrum des I-FIM der NUS einzusetzen, um das „AI for Science"-Programm der National Research Foundation Singapur zu unterstützen
KOPENHAGEN, Dänemark und SINGAPUR, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- ATLANT 3D und das Institute for Functional Intelligent Materials (I-FIM) der National University of Singapore (NUS) haben eine Absichtserklärung (MOU) unterzeichnet, um gemeinsam eine gemeinsame, KI-gestützte Forschungsplattform für die Materialentwicklung aufzubauen, die im Robotiklabor von CREATE (Campus for Research Excellence and Technological Enterprise) betrieben werden soll.

In der Absichtserklärung bekräftigen die Parteien ihre Absicht, die DALP®-Technologie (Direct Atomic Layer Processing) und die NANOFABRICATOR®-Plattform von ATLANT 3D als zentrale Syntheseplattform im Rahmen des Robotic Materials Hub des NUS I-FIM einzusetzen. Die Plattform würde KI-gestützte Workflows für automatisierte Synthese, Experimente und Datengenerierung unterstützen, die Forschern aller beteiligten Programme zur Verfügung stehen würden. Zu den Anwendungsbereichen von besonderem Interesse zählen 2D-Materialien und Nanoelektronik, fortschrittliche Halbleiterverpackung, Quantenmaterialien, die Erforschung katalytischer Materialien sowie die Photonik.
Die Initiative soll das Programm „AI for Science" – und die damit verbundenen automatisierten Labore – der National Research Foundation, Singapur (NRF), unterstützen. Beide Parteien streben eine langfristige, skalierbare Forschungsinfrastruktur an, die als Referenzmodell für automatisierte Labore dienen soll und die Fertigung auf atomarer Ebene mit KI-gestützter Materialforschung, fortschrittlicher Fertigungsforschung und der Einbindung von Wissenschaft, Industrie und Regierung verbindet.
„Eine KI-gestützte Forschungsplattform für die Materialentwicklung in Singapur verkörpert unsere Vision davon, was möglich wird, wenn Fertigung auf atomarer Ebene und KI eng miteinander verknüpft werden. Singapur ist weltweit einer der fortschrittlichsten Standorte für Deep-Tech und KI-gestützte Materialforschung im wissenschaftlichen Bereich, und wir freuen uns darauf, dieses Vorhaben gemeinsam mit der NUS voranzutreiben."
- Dr. Maksym Plakhotnyuk, CEO und Gründer, ATLANT 3D
"Wir freuen uns, mit ATLANT 3D zusammenzuarbeiten, um die neuen Möglichkeiten der Herstellung im atomaren Maßstab zu nutzen. Die Fähigkeit, neuartige Materialkombinationen mit atomarer Präzision herzustellen und zu testen und dabei gleichzeitig für Bauelemente relevante Strukturen zu erzeugen, würde experimentelle Untersuchungen beschleunigen und neue Forschungsansätze eröffnen. Ich freue mich darauf, fortschrittliche Fertigungsplattformen in unsere KI-gesteuerten Arbeitsabläufe am NUS I-FIM zu integrieren."
- Professor Sir Kostya S. Novoselov, Institute for Functional Intelligent Materials, NUS
Weitere Informationen finden Sie unter atlant3d.com
Informationen zu ATLANT 3D
ATLANT 3D ist ein Deep-Tech-Unternehmen, das KI-gestützte Innovationen im Bereich der Werkstoffforschung vorantreibt. Das Unternehmen hat eine Fertigungsplattform auf atomarer Ebene entwickelt, die eine präzise, programmierbare Steuerung der Materie Atom für Atom® ermöglicht, um digitale Materialentwürfe in die physische Realität umzusetzen. Die DALP®-Technologie und die NANOFABRICATOR®-Plattform von ATLANT 3D ermöglichen es Forschern und Industriepartnern, Dünnschichtmaterialien und -bauelemente der nächsten Generation auf atomarer Ebene zu synthetisieren, zu validieren und zu skalieren. Weitere Informationen finden Sie unter atlant3d.com.
INFORMATIONEN ZUM INSTITUTE FOR FUNCTIONAL INTELLIGENT MATERIALS, NATIONAL UNIVERSITY OF SINGAPORE (NUS I-FIM)
Das am 7. Oktober 2021 gegründete Institute for Functional Intelligent Materials (I-FIM) ist das weltweit erste Institut, das sich dem Design, der Synthese und der Anwendung funktionaler intelligenter Materialien widmet. Das I-FIM ist an der National University of Singapore (NUS) angesiedelt und ist Singapurs sechstes Research Centre of Excellence (RCE) sowie das vierte RCE an der NUS. Das I-FIM bringt Forscher von Weltklasse zusammen, um die Forschung an der Schnittstelle von Materialwissenschaften, künstlicher Intelligenz und Nanotechnologie voranzutreiben. Weitere Informationen finden Sie unter ifim.nus.edu.sg
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Die Aktie der Porsche AG hat sich am Dienstagmorgen trotz zurückhaltender Analystenkommentare freundlich gezeigt. Auf der Handelsplattform Tradegate notierte das Papier um 08:45 Uhr mit 42,35 Euro und damit 1,32 Prozent im Plus. Im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen haben mehrere Investmenthäuser ihre Einstufungen und Kursziele bestätigt – allerdings mit deutlich unterschiedlicher Tonlage.
Das Analysehaus Jefferies bleibt bei seiner neutralen Haltung und stuft die Vorzugsaktien der Porsche AG weiter mit "Hold" ein. Das Kursziel liegt unverändert bei 41 Euro. Die jüngste Analysten-Telefonkonferenz im Vorfeld der Zahlen habe "keine Überraschungen" geliefert, schrieb Analyst Philippe Houchois. Hinweise auf eine Änderung der grundsätzlichen Einschätzung oder auf neue, marktrelevante Informationen ergaben sich demnach nicht.
Deutlich vorsichtiger positioniert sich die britische Investmentbank Barclays. Sie bestätigt die Einstufung "Underweight" mit einem Kursziel von 40 Euro. Analyst Henning Cosman verweist in seinem Ausblick auf die bereits veröffentlichten Absatzzahlen. Vor diesem Hintergrund erwartet er, dass der Umsatz im ersten Quartal weniger stark zurückgehen dürfte als die Großhandelserlöse. Zugleich rechnet er jedoch damit, dass die Ebit- und Free-Cashflow-Margen jeweils am oberen Ende der für 2026 ausgegebenen Zielspannen liegen werden – ein Hinweis darauf, dass Profitabilität und Cash-Generierung aus Analystensicht intakt bleiben könnten, auch wenn das Volumen unter Druck steht.
Die unterschiedlichen Einschätzungen spiegeln die gemischte Erwartungshaltung des Marktes wider: Während Jefferies angesichts eines aus Analystensicht weitgehend erwartungsgemäßen Nachrichtenflusses auf eine abwartende Haltung setzt, beurteilt Barclays das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie zurückhaltender. Dass der Kurs sich dennoch oberhalb beider Kursziele hält und zuletzt zulegen konnte, deutet darauf hin, dass ein Teil der Investoren auf robuste Margen und eine mögliche positive Überraschung bei den anstehenden Zahlen setzt – auch wenn die professionellen Beobachter vorerst überwiegend auf Vorsicht und selektives Engagement pochen.