WIEN, 26. April 2026 /PRNewswire/ -- Sunshare stellte auf der Solar Solutions Wien 2026 offiziell seine neuesten Balkon-Solar-plus-Speicherlösungen vor und machte damit einen bedeutenden Schritt hin zu mehr Energieunabhängigkeit in Europa. Durch die Integration von Technologien in Industriequalität in kompakte Systeme für Privathaushalte definiert Sunshare die Art und Weise neu, wie Haushalte saubere Energie erzeugen, speichern und verwalten.

Industrielle Normen: Neue Maßstäbe für Sicherheit und Langlebigkeit
Das Herzstück der Markteinführung ist das Balkon-Mikrospeichersystem der Glory-Serie, das auf der Sunshare-eigenen eXtraSolid™ -Technologie basiert. Das auf langfristige Zuverlässigkeit ausgelegte System unterstützt bis zu 8.000 Tiefladezyklen und liegt damit weit über den branchenüblichen Benchmarks.
Das System ist thermisch besonders stabil und bietet neben der baulichen Sicherheit auch greifbare finanzielle Vorteile, die die Investitionsrendite um bis zu 33 % erhöhen. Der modulare Aufbau ermöglicht es den Nutzern, mit 1,52 kWh zu beginnen und je nach Bedarf zu erweitern, was einen flexiblen Weg von der Einrichtung kleinerer Wohnungen bis hin zu größerer Energieunabhängigkeit bietet.
Die Revolution der „Geräte": Vereinfachte Solaranlagen für das urbane Leben
Mit der Ray-Serie führt Sunshare eine neue Kategorie von Solarprodukten ein, die eher wie Alltagsgeräte als wie komplexe technische Systeme funktionieren. Dieser Ansatz geht direkt auf die üblichen städtischen Probleme wie Schattenwurf, begrenzter Platz und Installationshindernisse ein.
Die parallele Architektur des Systems ermöglicht es jedem Modul, unabhängig voneinander zu arbeiten, wodurch eine gleichbleibende Leistung gewährleistet wird, selbst wenn einige Module verschattet sind. Dadurch wird der traditionelle "Tonneneffekt", der die Gesamtleistung begrenzt, eliminiert.
Ebenso wichtig ist sein benutzerorientiertes Design. Mit einem Umwandlungswirkungsgrad von über 25 % und einem Gewicht, das nur etwa halb so hoch ist wie das herkömmlicher Paneele, lässt sich die Ray-Serie leicht von einer einzigen Person installieren - ein echter Plug-and-Play-Komfort für den Solar-Balkon.
iShareCloud: Energie sichtbar und kontrollierbar machen
Die aktualisierte iShareCloud-Plattform integriert BMS und EMS in eine einheitliche Schnittstelle, die Systemsicherheit gewährleistet und gleichzeitig Einblicke in den Energiefluss in Echtzeit bietet. Durch die vollständige Transparenz von Erzeugung und Verbrauch wird Ökostrom von einem abstrakten Konzept zu einem sichtbaren, täglich zu verwaltenden Gut.
Informationen zu Sunshare
Sunshare wurde 2023 als Teil von Sungrow gegründet und ist ein Hightech-Unternehmen, das sich auf Photovoltaik-Balkonsysteme und Energiespeicherlösungen für Privathaushalte spezialisiert hat. Sunshare hat es sich zur Aufgabe gemacht, sichere, effiziente und intelligente Energieprodukte zu liefern, die erneuerbare Energien für Haushalte auf der ganzen Welt praktisch und zugänglich machen, und zwar unter dem Motto „Green power for life moments".
Erfahren Sie mehr über: https://sunsharetek.com
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Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.