BEIJING, 23. April 2026 /PRNewswire/ -- Als am Montag die 5. RCEP (Shandong) Import Expo eröffnet wurde, strömten Scharen von Einkäuferinnen und Einkäufern aus dem In- und Ausland und Ausstellernaus 48 Ländern in die Stadt Linyi, um den Geist der Öffnung zu spüren.

Die Stadt beherbergt die Linyi Trade City, eines der ersten Großmarktzentren Chinas, und gewinnt bei der Entwicklung ihrer auf Öffnung ausgerichteten Wirtschaft immer mehr an Fahrt und verfügt über umfangreiche Handelsbeziehungen mit Ländern in aller Welt.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Linyi Trade City einen Gesamtumsatz von 708,53 Mrd. Yuan, einen Gesamtwert für die Logistik von 1,08 Billionen Yuan und einen Bruttoimport- und -exportwert von 124,52 Mrd. Yuan, was einmal mehr ihre Lebendigkeit unter Beweis stellt.
Die Stadt hat sich verpflichtet, die Linyi Trade City bis 2035 zu einem internationalen Warenverteilungs- und Logistikzentrum auszubauen, ein Ziel, das bereits in einem Bulletin der Provinzregierung von Shandong festgehalten wurde.
Im Oktober 2025 stellte die Provinzregierung von Shandong ein Paket von 22 Maßnahmen vor, um die hochwertige Entwicklung der Linyi Trade City zu unterstützen. Danach nutzte Linyi den „Dual-Center"-Baumodus, um die lokalen Erschließungsmechanismen weiter zu optimieren.
Durch das Vorantreiben von Reformen in Schlüsselsektoren wie Zollabfertigung, Logistik, Finanzwesen, Rechtsdienstleistungen und Risikokontrolle hat die Stadt die faktorgesteuerte Öffnung weiter vorangetrieben und gleichzeitig die institutionelle Öffnung in einem stetigen Tempo ausgebaut.
Unter diesen Umständen stieg der Außenhandel mit Afrika 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 109,3 Prozent auf 21,26 Milliarden Yuan.
Linyi hat seine Erkundung aufstrebender Märkte wie Afrika, die ASEAN-Region und den Nahen Osten verstärkt, was sie zu wichtigen Wachstumstreibern für den lokalen Außenhandel macht, so ein Verantwortlicher des Municipal Bureau of Commerce von Linyi, der für entsprechende Angelegenheiten zuständig ist.
Darüber hinaus wurden weitere integrierte Serviceeinrichtungen in Betrieb genommen, um das Wachstum des hochwertigen Außenhandels zu unterstützen.
Anfang Februar wurden das Linyi International Trade Center, ein lokaler Dienstleistungshafen, der ausgehende Zoll-, Steuer-, Devisen-, Finanz- und Logistikdienstleistungen vereint, und das Linyi Digital Trade Center in Betrieb genommen, wodurch die Schwelle zur Digitalisierung für lokale Unternehmen weiter gesenkt und die Effizienz des Handels verbessert wurde.
Darüber hinaus organisiert die Stadt regelmäßig Ausstellungen im Ausland und lokale Veranstaltungen für ausländische Händler, um den Handel in beide Richtungen anzukurbeln und neue Verkehrswege nach Zentral- und Südostasien sowie zu anderen wichtigen Märkten zu erschließen.
Das Zusammenwirken dieser Bemühungen dient nun als solide Unterstützung für Linyis Weg, die Entwicklung des Handels durch Öffnung voranzutreiben.
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Die Aktie der Porsche AG hat sich am Dienstagmorgen trotz zurückhaltender Analystenkommentare freundlich gezeigt. Auf der Handelsplattform Tradegate notierte das Papier um 08:45 Uhr mit 42,35 Euro und damit 1,32 Prozent im Plus. Im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen haben mehrere Investmenthäuser ihre Einstufungen und Kursziele bestätigt – allerdings mit deutlich unterschiedlicher Tonlage.
Das Analysehaus Jefferies bleibt bei seiner neutralen Haltung und stuft die Vorzugsaktien der Porsche AG weiter mit "Hold" ein. Das Kursziel liegt unverändert bei 41 Euro. Die jüngste Analysten-Telefonkonferenz im Vorfeld der Zahlen habe "keine Überraschungen" geliefert, schrieb Analyst Philippe Houchois. Hinweise auf eine Änderung der grundsätzlichen Einschätzung oder auf neue, marktrelevante Informationen ergaben sich demnach nicht.
Deutlich vorsichtiger positioniert sich die britische Investmentbank Barclays. Sie bestätigt die Einstufung "Underweight" mit einem Kursziel von 40 Euro. Analyst Henning Cosman verweist in seinem Ausblick auf die bereits veröffentlichten Absatzzahlen. Vor diesem Hintergrund erwartet er, dass der Umsatz im ersten Quartal weniger stark zurückgehen dürfte als die Großhandelserlöse. Zugleich rechnet er jedoch damit, dass die Ebit- und Free-Cashflow-Margen jeweils am oberen Ende der für 2026 ausgegebenen Zielspannen liegen werden – ein Hinweis darauf, dass Profitabilität und Cash-Generierung aus Analystensicht intakt bleiben könnten, auch wenn das Volumen unter Druck steht.
Die unterschiedlichen Einschätzungen spiegeln die gemischte Erwartungshaltung des Marktes wider: Während Jefferies angesichts eines aus Analystensicht weitgehend erwartungsgemäßen Nachrichtenflusses auf eine abwartende Haltung setzt, beurteilt Barclays das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie zurückhaltender. Dass der Kurs sich dennoch oberhalb beider Kursziele hält und zuletzt zulegen konnte, deutet darauf hin, dass ein Teil der Investoren auf robuste Margen und eine mögliche positive Überraschung bei den anstehenden Zahlen setzt – auch wenn die professionellen Beobachter vorerst überwiegend auf Vorsicht und selektives Engagement pochen.