CHANGSHA, China, 20. April 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion" oder das „Unternehmen"; 1157.HK) hat die neuesten Entwicklungen in seinem Portfolio an extrem großen Hydraulikbaggern und seiner Produktpalette an intelligenten Bergbaumaschinen vorgestellt. Dies unterstreicht das Engagement des Unternehmens, weltweit die nächste Generation effizienter, sicherer und nachhaltiger Bergbaubetriebe aufzubauen.

Da weltweite Bergbauprojekte zunehmend auf größere Dimensionen, höhere Effizienz und geringere Emissionen ausgerichtet sind, baut Zoomlion seine Präsenz im Segment der Bagger ab 100 Tonnen durch technologische Innovationen und integrierte Systemlösungen weiter aus. Das Unternehmen hat eine umfassende Produktpalette von 60 bis 1.000 Tonnen entwickelt, darunter die Serien ZE1050G bis ZE2000G sowie Schwerlastgeräte wie den 400-Tonnen-Ultragroßbagger ZE4000G, den 35 m³ großen Elektrobagger ZRS35G und den hybrid-elektrisch angetriebenen Bergbau-Muldenkipper ZTE520.
Neben der Maschinenentwicklung treibt Zoomlion die grüne und intelligente Transformation im gesamten Bergbaubetrieb voran. Das Unternehmen fördert Elektrifizierung, Hybridantriebe und Wasserstoffenergie und führt gleichzeitig ultraschnelle Ladesysteme im Megawattbereich sowie mobile Energieversorgungssysteme ein, um die Betriebseffizienz zu steigern und die CO₂-Intensität zu senken. Zoomlion hat zudem ein integriertes Technologie-Ökosystem geschaffen, das „Smart Vehicle, Smart Driving, Smart Mine und Smart Logistics" umfasst und den Fernbetrieb, die Frühwarnung bei Störungen sowie die vorausschauende Wartung für die gesamte Bergbauflotte ermöglicht.
Zu den neuesten Innovationen gehört der ZT115DPEV-Breitbau-Batterie-Trolley-Lkw mit einem Dual-Antriebssystem, das Oberleitung und Batterieversorgung kombiniert. Dies trägt dazu bei, Ladeeinschränkungen im Bergbaubetrieb zu verringern und gleichzeitig die Effizienz sowie die Flexibilität bei der Routenplanung zu verbessern. Der intelligente Bergbaulastwagen ZT160HEV hat zudem einen autonomen 24/7-Betrieb in Bergwerken in kalten Regionen unter Beweis gestellt: Mehr als 120 Einheiten wurden bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius eingesetzt und zeigten eine stabile Leistung in rauen, staubreichen Umgebungen.
Wu Yuanfeng, stellvertretender Geschäftsführer von Zoomlion Earthmoving Machinery Co., erklärte: „Unsere Strategie geht über die reine Maschinenherstellung hinaus. Wir sind bestrebt, durch die Integration intelligenter Systeme, Elektrifizierungstechnologien und umfassender Service-Kompetenzen einen optimalen Lebenszykluswert zu liefern. Durch die Fokussierung auf Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und intelligentes Betriebsmanagement helfen wir unseren Kunden, die Gesamtbetriebskosten zu senken und gleichzeitig Sicherheit und Produktivität zu steigern."
2025 verzeichnete Zoomlion Earthmoving Machinery ein rasantes Wachstum: Der Inlandsumsatz stieg entgegen dem Markttrend, und der Auslandsumsatz verdreifachte sich. Durch kontinuierliche Investitionen in fortschrittliche Fertigung, Digitalisierung und grüne Technologien stärkt Zoomlion seine Rolle bei der Gestaltung der Zukunft eines intelligenten und nachhaltigen globalen Bergbaus.
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Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.