SHANGHAI, April 14, 2026 /PRNewswire/ -- Das 2. Internationale Symposium für Hefeproteinwissenschaft und -technologie, das gemeinsam mit Angel Yeast (SH600298) veranstaltet wurde, fand am 11. April 2026 in Yichang statt und zog ein internationales Publikum von über 350 führenden Forschern und hochrangigen Führungskräften aus der Industrie an. Das Symposium dient als führende Branchenplattform im Bereich alternativer Proteine und bringt Akteure zusammen, um Innovationen voranzutreiben, die internationale Zusammenarbeit zu stärken und die Entwicklung von ernährungsorientierteren, gesundheitsbewussteren und nachhaltigeren Lebensmittelsystemen zu fördern, was die wachsende Bedeutung von Hefeprotein in der globalen Proteinlandschaft widerspiegelt.

Sun Baoguo und Chen Jian, beide Mitglieder der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften (CAE), sowie Zhou Weibiao, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Singapurs, hielten die Grundsatzreden. Sun wies darauf hin, dass sich die globale Food-Tech-Landschaft im Umbruch befinde und die Forschung in Asien mittlerweile internationale Wettbewerbsfähigkeit erreiche. Chen wies darauf hin, dass die biotechnologische Fertigung bald ein Drittel der weltweiten Produktionsleistung ausmachen könnte, und betonte, dass der Erfolg der Branche von einer nachhaltigen Stammzüchtung und einer optimierten Produktion abhänge. Unter Bezugnahme auf die Erfahrungen Singapurs betonte Zhou, dass die geopolitische Instabilität die Notwendigkeit der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln noch verstärkt habe, und bezeichnete gleichzeitig die Akzeptanz seitens der Verbraucher als zentrale Herausforderung für die Kommerzialisierung.
Die drei Akademiker lobten die jüngsten Durchbrüche in der Hefeproteinforschung und deren industrielle Umsetzung und bezeichneten Hefeprotein als wirksame Antwort auf globale Herausforderungen sowie als Kennzeichen „neuer produktiver Kräfte" und „Nahrungsmittel der Zukunft".
„Hefeprotein ist zweifellos ein wichtiger Bereich", erklärte Zhou. „Unser oberstes Ziel ist es, dass es nicht mehr nur eine ‚Alternative' ist, sondern für den normalen Verbraucher zum Standard wird. Das ist eine gemeinsame Anstrengung."

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die weltweite Vorstellung des Weißbuchs über Hefeprotein (Saccharomyces cerevisiae). Die Publikation bietet einen umfassenden, datengestützten Überblick über die neuesten Fortschritte in der Ernährungswissenschaft, klinische Gesundheitsergebnisse, regulatorische Meilensteine und skalierbare Produktionsverfahren. Es stellt die mikrobielle Fermentation als tragfähige, langfristige Lösung für die sich abzeichnenden globalen Herausforderungen bei der Proteinversorgung dar.
Passend zur Markteinführung brachte Angel Yeast zwei neue Hefeproteinprodukte auf den Markt: AngeoPro™ Hefeprotein Hi90-A und Hefeprotein S80-A. Hi90-A zeichnet sich durch einen hohen Proteingehalt von 88 % aus und bietet ein geschmeidiges Mundgefühl sowie ein neutrales Geschmacksprofil, das sich ideal für die hohen Anforderungen der Premium-Sporternährung und spezieller Ernährungsgruppen eignet. S80-A ist hingegen vollständig wasserlöslich und zielt auf aufstrebende und schnell wachsende Segmente wie trinkfertige Getränke (RTD) und mit Protein angereichertes Wasser ab. Angel brachte außerdem weitere neue Produkte auf den Markt, darunter funktionelle Hefeproteine mit hoher Gelierfähigkeit und hohem Leucin-Gehalt.
Die Fachsitzung bot einen detaillierten Einblick in die Hefeproteinforschung und ihre immer vielfältiger werdenden Anwendungsbereiche. In den Vorträgen wurde die nachgewiesene Wirksamkeit bei der Regeneration nach sportlicher Belastung, der Eindämmung von Sarkopenie, dem Schutz der Magenschleimhaut und der Modulation der Darmbarriere ausführlich erläutert. Internationale Referenten aus den Vereinigten Staaten, den Niederlanden, Belgien, Indien und Israel berichteten über die neuesten Fortschritte in der Hefeproteinforschung und deren branchenübergreifende Anwendungsmöglichkeiten. Im Verlauf der Diskussionen wies Manish Chauhan, Mitbegründer von Arboreal – einem in Indien ansässigen Unternehmen, das maßgeblich zur Einführung und Förderung von Hefeprotein in Indien beigetragen hat –, auf einen wachsenden Konsens hin, wonach sich Hefeprotein von einem „alternativen Protein" zu einem „dritten Protein" entwickelt und kurz davor steht, zu einem Mainstream-Protein zu werden.
Das Symposium diente zudem als Impulsgeber für konkrete Geschäftsabschlüsse. Die Beijing Technology and Business University hat eine gemeinsame Forschungsinitiative mit der Angel Group ins Leben gerufen, und am Rande der Veranstaltung unterzeichneten fünf große nationale und internationale Lebensmittelmarken strategische Partnerschaftsvereinbarungen. Eine Ausstellung vor Ort präsentierte Anwendungsbeispiele für das Hefeprotein-Portfolio von Angeopro, die die Bereiche Leistungsernährung, gesundes Altern, funktionelle Lebensmittel und gängige Grundnahrungsmittel abdeckten. Im Anschluss an die Veranstaltung besichtigten die Teilnehmer den hochmodernen Produktionsstandort von Angel Yeast, um sich aus erster Hand ein Bild von den Produktionskapazitäten im industriellen Maßstab zu machen.
„Dieses Symposium bietet der internationalen Gemeinschaft eine wichtige Plattform, um Erkenntnisse auszutauschen, Prioritäten abzustimmen und gemeinsame Impulse zu setzen", sagte Xiong Tao, Chairman von Angel Yeast. „Wir sind bestrebt, unsere Zusammenarbeit mit Experten, Wissenschaftlern und Partnern aus der Industrie zu vertiefen – um die Technologieentwicklung voranzutreiben, bewährte Verfahren auszutauschen und den Übergang von der Forschung zum Markt zu beschleunigen. Durch kontinuierliche wissenschaftliche Innovation setzt sich Angel Yeast dafür ein, die weltweite Ernährungssicherheit zu fördern und hochwertige Ernährung für alle zugänglich und erschwinglich zu machen."

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Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.